Der 20 Juni ist Weltflüchtlingstag

Seit dem Jahre 2001 wird der 20. Juni als Weltflüchtlingstag bezeichnet. Gleichzeitig beschloss die Deutsche Bundesregierung im Jahre 2014 diesen Tag auch als „Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung“ zu benennen.

Die Vereinten Nationen rufen heute auf Aktionen zu machen und den Flüchtlingen Solidarität zu bekunden. Der 20. Juni soll genutzt werden sich für eine bessere Lebensqualität der Geflüchteten einzusetzen und das Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung zu fördern.

Wir gedenken allen Opfern durch Vertreibung und Flucht.

Laut UNHCR 2017 sind 65,6 Millionen Menschen derzeit auf der Flucht. Jeder 113. Mensch auf der Welt ist asylsuchend, wurde im eigenen Land vertrieben oder ist ein Flüchtling. Rund 34.000 Menschen müssen aufgrund von Konflikten und Verfolgung täglich flüchten.

Davon sind 51 Prozent weltweit jünger als 18 Jahre. Die meisten Flüchtlinge, die 2016 ihr Land verließen, kommen aus Syrien (5,5 Millionen). Darauf folgen Afghanistan mit 2,5 Millionen und Menschen aus dem Süd-Sudan mit 1,4 Millionen Geflüchteten. 84 Prozent der weltweiten Flüchtlinge fanden in Entwicklungsländern Zuflucht.

Die meiste Flüchtlingsbevölkerung lebt mit 2,9 Millionen Menschen in der Türkei. Jeder sechste Bewohner im Libanon ist ein Flüchtling (Größte Dichte an Flüchtlingen weltweit).

Aufgrund von Umweltkatastrophen müssen immer mehr Menschen ihr Lebensumfeld verlassen. Im Jahr 2016 mussten mehr als 24 Millionen Menschen vor tobenden Stürmen, extremen Dürren oder heftigen Überschwemmungen fliehen.

Das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. gedenkt an die Opfer von Flucht und Vertreibung.

Möge Allah den fliehenden Menschen helfen und ihnen in den Zufluchtsorten eine neue Heimat geben.

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