8. März ist Weltfrauentag

Der 8.März wird seit mehr als 100 Jahren als Weltfrauentag begangen. Im Jahre 1911 gingen erstmals Frauen in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Dänemark für den Frauentag auf die Straßen um für ihre Rechte einzustehen und zu protestieren.

1910 war es Clara Zetkin, die sich beim II. Kongress der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen für die Menschenrechte der Frauen lautstark ausgesprochen hat und den Begriff „Sonderrechte“ für Frauen ablehnte. Damals wurden ein Frauenwahlrecht und die damit verbundene Teilhabe an politischer Macht gefordert.

Am Weltfrauentag wird auf die Entwicklungsgeschichte der Frauenrechte aufmerksam gemacht, sowie auf die ungerechten Verhältnisse zwischen Mann und Frau hingewiesen.

Im Koran werden die Rechte und Pflichten von Mann und Frau definiert. Wobei der Frau eine besondere Stellung zugesprochen wird. Der Propheten Muhammad (Friede sei mit Ihm), setzte sich für die Frauenrechte ein und schaffte viele entwürdigenden Bräuche ab. Er setzte sich für Gerechtigkeit und Teilhabe der Frauen in der Gesellschaft ein. Er hielt seine Gefährten nicht nur dazu an hinsichtlich Respekt und guter Behandlung ihrer Ehefrauen zu wetteifern, sondern berichtete ihnen gar, dass das Paradies unter den Füßen der Mütter liege. Leider wird das islamische Frauenbild in der öffentlichen Wahrnehmung oft mit Unterdrückung und Missbrauch assoziiert, weshalb wir, als Bündnis der islamischen

Gemeinden in Norddeutschland, uns mit unseren Gemeinden am Weltfrauentag beteiligen um aufzuklären. Gemeinsam mit und der SCHURA Hamburg unterstützen wir die MFG (Muslimische Frauengemeinschaft in Norddeutschland e.V.) bei ihrer Veranstaltung anlässlich des Weltfrauentages am 11.03.2014, um 15:00 Uhr im Bürgersaal Wandsbek.

Neben einem wissenschaftlichen Vortrag von Noha Abdel-Hady wird es auch eine Podiumsdiskussion geben, in deren Rahnen muslimische Frauen jeden Alters von ihren Aufgaben, Herausforderungen und Verantwortungen in Hamburg berichten werden.

Am 09.03.2017 zeigt das Metropolis Kino den Dokumentarfilm: "La révolution des femmes - Un siècle de féminisme arabe", der Eintritt ist frei. ​ Die zentrale Aussage des Films ist: Ohne Gleichberechtigung der Frauen gibt es keine Demokratie.

Wir möchten alle Menschen ermutigen sich insbesondere am Weltfrauentag für die Gleichstellung der Frau stark zu machen und alle unterdrückten und benachteiligten Frauen dieser Welt besonders in ihre Gebete miteinzuschließen.

Das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland wünscht allen Frauen alles Gute zum Weltfrauentag.

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