Presseerklärung des Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland zu den Anti-Islamischen Positionen der AFD

Die AFD schürt durch ihre populistische Anti-Islam Politik Vorurteile und Hass gegenüber den Muslimen in Deutschland. Durch die Äußerungen führender AFD Politiker wird eine ganze Religionsgemeinschaft diffamiert und zugleich die freiheitlich demokratische Grundordnung unseres Landes in Frage gestellt. „Durch ihre Positionen zum Islam will die AFD die Muslime in Deutschland ausgrenzen und innerhalb der Gesellschaft spalten. Hier wird eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und bedroht“, äußert Mehmet Karaoglu, der Vorsitzende des Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland. Das Bündnis sei besorgt über die Auswirkungen dieser Äußerungen auf ein weltoffenes Deutschland und auf das friedliche Zusammenleben innerhalb der Gesellschaft. „Religionsfreiheit als Grund- und Menschenrecht ist ein Bestandteil unseres Grundgesetzes. Diese radikalen Positionen sind ein Angriff auf die Religionsfreiheit und Wind für die Segel der Rechtsextremen. Im Jahr 2015 gab es einen starken Anstieg von 30% von rechtsextremer Gewalt. Diese Entwicklung ist alarmierend und führt zu Ängsten unter unseren Gemeindemitgliedern. Die AFD macht sich durch ihre extremen Antiislamischen Positionen mitverantwortlich für eine steigende Zahl an Antimuslimischem Rassismus und islamfeindlichen Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte“, befürchtet BIG Vorsitzender Mehmet Karaoglu.

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