Kongress der Allianz für Weltoffenheit

Köln 04.05.2017, Maternushaus

Wir wollen Demokratie und Rechtsstaat stärken, wir stehen für Solidarität und Weltoffenheit“ 

Unter dem Motto „Gemeinsam für gelebte Demokratie“ wurde der  erste Kongress der Allianz für Weltoffenheit in Köln durchgeführt. Rund 350 Teilnehmer haben daran teilgenommen. Neben drei Diskussionsforen konnte man beim Markt der Möglichkeiten Infostände aufsuchen und mit verschiedenen Aktivisten ins Gespräch kommen und neue Netzwerke bilden.

 Die Schirmherrschaft vom Kongress hat unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übernommen, es wurde ein Grußwort verlesen. Unter anderem hieß es dort: „In unserem Land gibt es viele Mutige, die gemeinsam für die Sache der Demokratie streiten, ganz egal, woher sie kommen, welcher Religion oder Kultur sie sich zugehörig fühlen. Es sind viele, die sich tagtäglich um mehr kümmern als nur um sich selbst, die Verantwortung übernehmen und sich einsetzen für eine freie und weltoffene Gesellschaft.“

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1. Mai Tag der Arbeit

Der 1.Mai ist der Tag der Arbeit. Er steht für die Errungenschaft des acht Stunden Arbeitstages. Der 1. Mai symbolisiert die Rechte der Arbeiter. Er ist der Tag der Gewerkschaften und steht für demokratisch - gesellschaftliche Werte in einer immer mehr kapitalistisch funktionierenden Gemeinschaft.

Als Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland gratulieren wir allen Arbeitern zum 1.Mai. Gleichzeitig müssen wir diesen Tag zum Anlass nehmen, um auf Ungerechtigkeiten auf dem weltweiten Arbeitsmarkt hinzuweisen und die schlechten Bedingungen zu kritisieren.

 

"Zahlt den Lohn eurer Arbeiter,
noch bevor deren Schweiß auf der Stirn getrocknet ist."
Prophet Muhammed (Friede sei mit Ihm)

 

Leider vergessen wir in der immer schneller werdenden Gesellschaft die zwischenmenschlichen Beziehungen und die gegenseitigen Verpflichtungen.

Mögen allen Arbeitern gerechte Löhne und bessere Bedingungen zu kommen. Möge Gott den Ungerechtigkeiten auf der Welt ein Ende bereiten.

Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V.

Gestatten Muslim weltweit dieses Jahr am 29.04.2017

Persönlicher Kontakt ist die natürlichste und beste Art, die Verständigung und Begegnung zwischen Menschen zu fördern. 
 
An dieser Erkenntnis setzten wir als „Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. “ an. Mit der Aktion 'Gestatten, Muslim' wollen wir ein Zeichen setzen, mit Passanten ins Gespräch kommen, uns Ihnen vorstellen und ihre Fragen rund um den Islam und die Muslime beantworten. Das erklärte Ziel ist, "Barrieren ab- und Brücken aufzubauen".
 
Die Aktion fand zusammen mit dem Islamischen Jugendbund e.V., den Muslimischen Mädchen e.V. und der Muslimischen Frauengemeinschaft in Norddeutschland e.V. an 10 Standorten in unseren Gemeinden Hamburg, Kiel, Lübeck, Rendsburg, Neumünster, Stade, sowie in Buxtehude von 11 bis 16 Uhr auf öffentlichen Straßen und Plätzen statt. Betreut wurden die Informations-Stände von über 120  Personen, die sich ehrenamtlich dafür bereit erklärt hatten.
 
 Dieses Jahr wurde in 12 Ländern und über 200 Städten die Initiative der IGMG "Gestatten, Muslim." durchgeführt.

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Heute begehen wir die Miradsch-Nacht

Heute begehen die Muslime die Miradsch-Nacht. Die Miradsch bedeutet aufzusteigen, es der Aufstieg des Propheten ins Paradies. Das Geschenk der Miradsch ist das Gebet. Denn Miradsch ist der Trost und die Erleichterung für alle Muslime, die in Schwierigkeiten und Not sind.

Die Miradsch-Nacht spielte sich 17 Monate vor der Hidschra Auswanderung ab und ist nach dem Koran das zweitgrößte Wunder des Propheten (Friede sei mit İhm).

Wir sollten die Miradsch in unserem Inneren spüren und mit unseren Gebeten und Wohltaten Allah teala erreichen. Wir beten dafür, dass alle Völker, ganz gleich welchem Glauben sie angehören, vor Unterdrückungen und Unrecht befreit werden. Lasst uns zu unserem Herrn beten, damit diese gesegnete Nacht unseren geistigen Gehalt stärkt und wir noch weitere dieser heiligen Nächte in Frieden und Glück erreichen.

Traditionell verbringen die Muslime diese Nacht im Gebet und im Gedenken, sie besuchen die Moscheen und nehmen Teil an gemeinsamen Gottesdiensten. Heute Abend seit ihr alle herzlich in unsere Moscheegemeinden eingeladen um diese wichtige Nacht zu begehen.

Wir sind zutiefst erschüttert!

„Die Anschläge auf koptische Kirchen in Alexandria und Tanta sind Angriffe auf den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften und die freie Ausübung der Religion. Als Islamische Religionsgemeinschaft verurteilen wir diese feigen Angriffe aufs Schärfste und sprechen den Handlungen jener Terroristen jeglichen religiösen Hintergrund ab.

Ein Gotteshaus anzugreifen ist ein Angriff auf das Wesen der Religion selbst und zeigt klar auf, dass die Beweggründe jenseits religiöser Motivation sind.

Wir Muslime respektieren und akzeptieren andere Religionen und sind seit der ersten Stunde darum bemüht ein friedliches Miteinander zu gewährleisten. Bereits der Prophet Muhammed (Friede sei auf ihm) hatte zwischen den Muslimen, den Juden und Christen von Medina einen Gesellschaftsvertrag geschlossen. Wer dies ignoriert, stellt nichts weiter als eine extreme und engstirnige Weltsicht zur Schau, welche alle anders Denkende und Glaubende ablehnt.

Dieser feige Anschlag zeigt uns darüber hinaus, dass die Terroristen im Deckmantel des Islams versuchen das interreligiöse Miteinander zu verhindern, die Gesellschaft absichtlich zu spalten und zu polarisieren. Dies dürfen wir nicht zulassen. Als Muslime in Deutschland bekennen wir uns zu der pluralen und bunten Gesellschaft in der wir leben, stehen für ihre Werte ein und halten daran fest.

Den Angehörigen der Toten sprechen wir unser tiefstes Beileid aus, den Verletzten wünschen wir schnelle und ganzheitliche Genesung. Möge Gott den Opfern beistehen, uns für ein friedliches Miteinander schützen.“

Mehmet Karaoğlu, Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland

Willkommen in den "Gesegneten drei Monaten"

 

 

 

 

 

Mit dem heutigen Tag beginnt der Monats Radschab, mit welchem  für die Muslime in aller Welt die  „drei gesegneten Monate“ beginnen. Darüber hinaus  begehen die Muslime am ersten Nacht zum Freitag jenes Monats die Regâib-Nacht. Regâib bedeutet „das Ersehnte“, Barmherzigkeit und Segen, Gnade und Wohltat. Diese besondere Zeit des Jahres benutzen viele Muslime um sich erneut auf ihren Glauben und ihre Religionspraxis zu fokussieren und sich auf den anstehenden Monat Ramadan vorzubereiten.

In einer Überlieferung vom Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm) heißt es: „Der Monat Radschab ist der Monat Allahs, der Schaban ist mein Monat und der Ramadan ist der Monat meiner Umma.“

Diese „drei gesegneten Monate“ spielen eine wichtige Rolle für Muslime, um die Persönlichkeit und Entwicklung eines jeden zu stärken. Gerade in diesen Monaten sollte man sich auf seine Gebete konzentrieren, auf sein Fasten, das Verlesen des edlen Korans, religiöse Erbaaung und Bittgebeten zum höchsten Herren.

Die beiden Monate Radschab und Schaban sind Vorbereiter auf den Monat Ramadan, welcher nicht nur Fastenmonat, sondern auch Monat der spirituellen Selbstfindung ist.

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