Stellungnahme

Als islamische Religionsgemeinschaft in Norddeutschland verfolgen wir gespannt die Vorkommnisse um die DITIB - Imame in der Bundesrepublik Deutschland. Die aktuellen Razzien der Privatwohnungen einiger Imame, die wie alle anderen von der türkischen Behörde Diyanet gestellt werden, verunsichern viele Muslime.

Eine Straftat darf durch nichts gerechtfertigt werden - insbesondere eine Spionage durch Religionsvertreter ist aufs schärfste zu verurteilen und abzulehnen.

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WIR TRAUERN!

Das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. trauert gemeinsam mit den Muslimen in Kanada. Der Vorfall am Sonntag zum Abendgebet in einer Moschee in Quebec hat die muslimische Community zutiefst schockiert.

Terroristen haben auf die betenden Menschen geschossen. Sechs der 50 betenden Menschen wurden getötet, acht von ihnen sind schwerverletzt. Der Vorsitzende des „Head of Quebec Islamic Cultural Center“ Mohamed Yangui sagte „Sie haben uns Schwein...sköpfe vor die Tür gestellt – Dann sagte man uns, dass dies ein Einzelfall wäre und heute haben wir Tote!“

Mehmet Karaoğlu, Vorsitzender vom BIG e.V. spricht im Namen seiner Gemeinde den Muslimen sein Beileid aus: „Möge Gott die Verstorbenen in sein Paradies aufnehmen und für die Verwundeten erbitten wir schnelle Genesung.“ Karaoğlu sagte weiter: „ Dieser feige Terroranschlag ist Produkt populistischer Hetze gegen Muslime und möchte die demokratischen Grundregeln eines jeden Staates erschüttern. Als Vertreter einer Gemeinde die sich für ein friedliches Miteinander einsetzt, fordere ich alle Menschen dazu auf gemeinsam gegen alle gewaltbereiten Extremisten vorzugehen. Weder Religionszugehörigkeit, noch sonst eine Gesinnung darf als Vorwand für Gewalttaten dienen. Aufgrund stetig ansteigender Islamfeindlichkeit muss präventiv zum Schutze der Muslime gearbeitet werden.“

Karaoğlu unterstrich ferner: "Jegliche terroristische Übergriffe, egal von wem sie ausgeübt werden, haben das Ziel die Bevölkerung zu spalten und das friedliche Miteinander zu stören und zu verhindern. In Anbetracht dessen müssen wir erst recht zusammenstehen, so dass Terror und Menschenfeindlichkeit sich nicht ausbreiten und den Hass – auf gleich welcher Seite - weiter anfachen."

 

Die Elbphilharmonie ist eröffnet

Am Mittwoch, 11.01.2017 wurde die Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Ehrengäste waren unser Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Sie wurden vom ersten Bürgermeister der Stadt Hamburg Olaf Schulz empfangen. Unter den 2100 Gästen waren prominente Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft
Angefangen wurde mit dem  Bau der Elbphilharmonie im Jahre 2007, dessen Eröffnung eigentlich bereits für das Jahr 2010 geplant war. Das Vorhaben entpuppte sich als größer und teuer als vorgesehen. Somit konnte es laut Medienberichten mit Baukosten von 789 Millionen Euro fertiggestellt werden.

Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich überwältigt von dem neuen Konzerthaus. In seiner Rede sagte er, dass das Gebäude „ein Juwel der Kulturnation“ werden könne. Olaf Scholz verheimlichte nicht die Geschichte des Baues, gleichzeitig bezeichnete er die neue Elbphilharmonie als „eine Einladung an die Welt, nach Hamburg zu kommen, sich dieses großartige Gebäude anzuschauen und die Musik zu genießen"

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"Trauer um Altbundespräsident" - dem Ideengeber des "Tages der offenen Moschee"


Roman Herzog ist gestorben. Nicht nur ein Altbundeskanzler, sondern auch ein Verfassungsfreund unseres Landes ist am Dienstag, den 10.01.2017 gestorben. Er hat als Politiker und Mensch viel zur Gestaltung der Gesellschaft beigetragen. Ihm gebührt ein großer Dank für seine Leistungen.

So hat er 1996 dazu angeregt einen deutschlandweiten "Tag der offenen Moscheen" am Tag der Deutschen Einheit durchzuführen. Der Tag der offenen Moschee wird seit dem Jahre 1997 immer am 03.Oktober in der gesamten Bundesrepublik Deutschland nunmehr traditionell durchgeführt.

Als Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland sprechen wir seiner Ehefrau, der Familie, den Angehörigen, sowie unserer Bevölkerung unser tiefstes Beileid und Mitgefühl aus.

Roman Herzog wurde 82 Jahre alt. Von 1994 bis 1999 war er Bundespräsident. Davor war er Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

Der Gelehrte Sefer Ahmetoglu ist von uns gegangen

Hamburg Bölgemizin kurucu Başkanlarından, Milli Görüş hareketinin Avrupa'daki önderlerinden değerli Sefer Ahmedoğlu hocamız 22.12.2016 rabbimizin rahmetine kavuştu.

Hocamız Hamburg Merkez Camii ve Milli Görüş Genel Merkezinde uzun yıllar çok sayıda hayırlı hizmetlere öncülük etmiştir. Her zaman hayırla yâd edeceğiz.

Hocamıza Allah'tan rahmet diliyor, başta kederli eşi, evlatları ve ailesi olmak üzere camiamıza Allah'u Teala'dan sabrı cemil niyaz ediyoruz.

Unser ehrenwerter Imam und Gelehrter, Sefer Ahmetoğlu ist am 22.12.2016 verstorben.

Als Mitbegründer der Centrums Moschee Hamburg und jahrelanger, führender Funktionär bei der Islamischen Gemeinde Millî Görüş hat er sich unentwegt für Muslime eingesetzt.

Seine vielen Dienste in der islamischen Arbeit werden wir nie vergessen und uns in Güte an ihn erinnern.

Wir erbitten für ihn die Barmherzigkeit Gottes und sprechen seiner Frau, seinen Kindern und seiner Familie unser tiefstes Beileid aus.

Möge er in Frieden ruhen und am jüngsten Tag mit dem Paradies belohnt werden

Wir verurteilen die Geschehnisse vom 19.12.2016

Als Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. trauern wir mit den Betroffenen der Opfer vom 19.12.2016.

In Berlin, in Zürich und auch in Ankara sind Menschen sinnlos und feige angegriffen und getötet worden. Als Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland e.V. möchten wir unser Beileid aussprechen.

Solche Angriffe beabsichtigen die Spaltung der Gesellschaft und sind Angriffe auf das friedliche Miteinander. Wir dürfen nicht zulassen, dass man mit solchen Aktionen Menschen gegeneinander aufhetzt und Unfrieden stiftet.

Möge Gott den Menschen Geduld und Kraft schenken und uns vor solchen terroristischen Attentaten schützen.

 

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