Die Elbphilharmonie ist eröffnet

Am Mittwoch, 11.01.2017 wurde die Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Ehrengäste waren unser Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Sie wurden vom ersten Bürgermeister der Stadt Hamburg Olaf Schulz empfangen. Unter den 2100 Gästen waren prominente Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft
Angefangen wurde mit dem  Bau der Elbphilharmonie im Jahre 2007, dessen Eröffnung eigentlich bereits für das Jahr 2010 geplant war. Das Vorhaben entpuppte sich als größer und teuer als vorgesehen. Somit konnte es laut Medienberichten mit Baukosten von 789 Millionen Euro fertiggestellt werden.

Bundespräsident Joachim Gauck zeigte sich überwältigt von dem neuen Konzerthaus. In seiner Rede sagte er, dass das Gebäude „ein Juwel der Kulturnation“ werden könne. Olaf Scholz verheimlichte nicht die Geschichte des Baues, gleichzeitig bezeichnete er die neue Elbphilharmonie als „eine Einladung an die Welt, nach Hamburg zu kommen, sich dieses großartige Gebäude anzuschauen und die Musik zu genießen"

 

Vertreter der christlichen, jüdischen und islamischen Gemeinden aus Hamburg waren ebenfalls dabei. Für die Muslime war es Mustafa Yoldaş, Vorsitzender der SCHURA Hamburg der das Eröffnungskonzert mit genießen konnte. „Es waren tolle Reden, ein beeindruckendes Konzerthaus und ein unvergleichlicher Blick nach draußen. Ich empfehle jedem der in Hamburg ist die Elbphilharmonie zu besuchen. Trotz aller kontroversen Diskussionen im Vorfeld ist ein imposantes Gebäude und ein neues Wahrzeichen unserer Stadt entstanden. Am Ende wird man auch über die hohen Kosten hinweg sehen, wenn sich erweist, dass hier ein Magnet für kulturbewusste Menschen entstanden ist. Ich schätze die Absicht unseres Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz sehr, dass die Elbphilhoarmonie ein Gebäude für aller Bürger der Stadt sein soll. Es war mir eine große Freude als Vertreter der Hamburger Muslime bei der Eröffnung dabei gewesen zu sein.“, sind die Eindrücke von Yoldaş.


Wir wünschen uns, dass die Elbphilharmonie nicht nur eine Begegnungsstätte der Kunst, sondern auch eine Begegnungsstätte der Kulturen unserer Gesellschaft wird.

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